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ROSA
NNA SCHUMACHER


WIHR
Tinte auf Fotokarton, 496 Teile
2,80 x 4 m
2013
temporär in der Schaustelle, München

Foto: Leo Borchard

















MORASSISTRASSE 4 / IRGENDWAS IST IMMER
Photografie, in Arbeit
2013

























FÜR DICH II
Packpapier, Tusche
100 x 75 cm
2013





















FÜR DICH I
Packpapier, Tusche
100 x 75 cm
2013



























ITALIEN
Dessertteller, Olivenkerne, Pecorinorinde, Wursthaut
Größe variabel
2012















WIR WAREN NIE EIN NORMALES LIEBESPAAR/100 JAHRE KUNST
Plastikboxen, Draht
60,5 x 10,5 x 16 cm
2010






WIR II
Wandzeichnung, Edding, 180 x 500 cm
In Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2010

WE II
Wallpainting, edding, 180 x 500 cm
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2010

Foto: Leo Borchard












ICH SEIN
bemalte Glasplatte
172 x 60 cm
2010



WIR
Wandzeichnung, Edding, 180 x 150 cm
In Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2009

WE
Wallpainting, edding, 180 x 150 cm
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2009

Foto: Leo Borchard









ZIELSCHEIBEN
Luftgewehrzielscheiben, Edding, 14 x 14 cm
München 2009

TARGETS
Airgun target, Edding, 14 x 14 cm
Munich 2009


















Foto: Leo Borchard
ENDLICH #2

Ein fulminanter Abschiedsgruß - wahlweise auch ein augenzwinkerndes Debüt. Wie kommt man in die Geldbeutel, Kühlschränke und Köpfe der Münchner Kunstszene?
Man zwinge sie zu einem gemeinsamen Foto, drucke es zweimal aus, gebe ihnen eins mit nach Hause und baue aus den zweiten Ausdrucken eine ständig wachsendev Installation…ét - voilà!
Auf der Eröffnung spielt Rosanna Schumacher bei dieser Arbeit mit dem Geltungsbedürfniss eines aufstrebenden Künstlers, während der laufenden Ausstellung jedoch, geht es ihr auch um
Interaktion und Erfassung des täglichen Lebens im Zwischengeschoss der U-Bahnstation Universität.
Diese Arbeit steht in der Tradition ihres bisherigen Umgangs mit der Institution Kunstakademie, wie z.B. schon bei ihrem Projekt „Auftrag 27“ (die Überwachung des akademischen Geschehens/Jahresaustellung 2005) geht es um Dokumentation. Neu ist hierbei aber das Element der Selbstdarstellung, sinnfällig zur gewonnenen Debütantenförderung präsentiert sie sich somit der Öffentlichkeit und hält das Geschehen fotografisch fest - was wiederum ein Querverweis zu ihren skulpturalen Arbeiten darstellt, die meist aus gefundenem oder gesammeltem Material entstehen.
Während der 14tägigen Ausstellung in der AkademieGalerie kamen insgesamt 528 Fotos zusammen.
München 2009




















ROSA IST...
Installation, Peitsche, Foto, Papier, Plexiglas, Holzbord, Edding 110 x 170 cm
München 2009

ROSA IS...
Installation, whip, photography, sideboard, edding, 180 x 150 cm
Munich 2009

Foto: Leo Borchard




























NA BRUCE, WIE GEHT’S?
LED-Schnüre, Nägel, Klebeband, Fotoausdruck, 40 x 70 cm
In Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2009

HEY BRUCE, HOW IS IT?
LED-strings, nails, tape, photoprint, 40 x 70 cm
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2009

Foto: Leo Borchard





NIEDERBAYERISCHE IDYLLE
Foto, Messingrahmen, 9,5 x 10,5 cm
München 2009

BAVARIAN IDYLLE
Photography, brass frame, 9,5 x 10,5 cm
Munich 2009

Foto: Leo Borchard





FOTZEARSCHLOCH
Video, 8 Min. Loop
In Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2009

CUNTASSHOLE
Video, 8 min. loop
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2009





NEVER LEAVE
Vierkantbalken, Dübel, Schrauben, Filzstift, 200 x 150 cm
München 2008

NEVER LEAVE
4 x 4 beam, dowels, screws, felt-tip pen, 200 x 150 cm
Munich 2008





FUCHS VII
Acrylfarbe, Fotokarton, zweiteilig 100 x 180 cm
München 2009

FOX VII
Acrylcolor, photocarton, two parts 100 x 180 cm
Munich 2009

Foto: Leo Borchard






GET CONNECTED
Foto, 20 x 30 cm
in Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2009

GET CONNECTED
Photography, 20 x 30 cm
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2009


Foto: Tim Wolff








DER PROFESSOR
Fotografie, 20 x 30 cm
München 2008

THE PROFESSOR
Photography, 20 x 30 cm
Munich 2008





SCHMINKTÜCHER
Abschminktücher, Make-up, Lippenstift, 20 x 15 cm
München 2009

MAKE-UP TISSUES
Make-up removal tissues, make-up, lipstick, 20 x 15 cm
Munich 2009





FÜCHSE
Lochpapier, Filtstift, Edding, 15 x 21 cm
Edinburgh 2009

FOXES
Perforated paper, felt-tip pen, edding, 15 x 21 cm.
Edinburgh 2009





AD REINHARDT
Computerausdruck, Klebeband, Büroklammer, 29,8 x 21 cm
München 2003

AD REINHARDT
Computer print-out, sticky tape, paper clip, 29,8 x 21 cm
Munich 2003





ENDLICH
Schaufensterpuppenbein, Styroporverpackung, Filzstift, 110 x 200 x 30 cm
München 2008

FINALLY
Showcase dummy leg, styrofoam packaging, felt-tip pen, 110 x 200 x 30 cm
Munich 2008

Foto: Leo Borchard







HOCHZWEI - LIEGEN, SITZEN, STEHEN
Fotografie, 20 x 30 cm
in Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2009

THE POWER OF TWO - LYING, SITTING, STANDING
Photography, 20 x 30 cm
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2009

Fotos: Tim Wolff








ROSA 4 LIFE
Hutformen, Holzstange, 150 x 20 cm
München 2006

ROSA 4 LIFE
Hat molds, wooden poles, 150 x 20 cm
Munich 2006

Foto: Leo Borchard








DIE LUSTIGE WELT DER KUNST
Mixed Media, Galerie Dina4 Projekte
In Zusammenarbeit mit Carsten Recksik
München 2007

Im Hinterhof der Galerie Dina4 in München befindet sich eine leerstehende Garage, die für temporäre Installationen, oft aber auch nur als Lagerplatz genutzt wird. Zwei Monate vor der Eröffnung einer Ausstellung des Bildhauers Axel Lieber in den Haupträumen der Galerie wurde diese Garage in eine Werkstatt umfunktioniert. Zwei junge Chinesen fertigten hier innerhalb dieser zwei Monate Werke der von der Galerie vertretenen Künstler in Serie. Werkzeuge, Arbeitskleidung, technische Zeichnugen und vor allem eine Reihe von Kopien der in der Galerie ausgestellten Kunstwerke zeugen von reger Tätigkeit. Parallel zur Ausstellung von Axel Lieber wurde dem interessierten Publikum Zutritt zu dieser Räumlichkeit gewährt.

THE FUNNY WORLD OF ART
Mixed Media, Galerie Dina4 Projekte
In collaboration with Carsten Recksik
Munich 2007

The empty garage in the backyard of Munich’s Dina4 Gallery doubles up as a space both for temporary installations and for storage. This garage was transformed into a workshop two months before an exhibition of Alex Lieber’s sculptures opened in the main gallery space. During the intervening two months, two young Chinese men reproduce artworks from artists that the gallery represents. The scattered tools, overalls, technical drawings and multiple fake works of art are evidence that they have been working there. Throughout Axel Lieber’s show, the public are admitted to the workshop.

Fotos: Christian Krinninger







MADAME
Schneiderpuppe, Zierfedern, Gaffer, 175 x 40 x 30 cm
München 2008

MADAME
Dressmaker’s dummy, decorative feathers, gaffer tape, 175 x 40 x 30 cm
Munich 2008

Fotos: Leo Borchard






KRANK IN INDONESIEN
Decke des Hotelzimmers in Kuta (Bali), Ventilator, Glühbirne, 180 x 190 cm
München 2005

ILL IN INDONESIA
Ceiling of a hotel room in Kuta (Bali), ventilator, light bulb, 180 x 190 cm
Munich 2005

Fotos: Leo Borchard







WAS MAN IM 1. SEMESTER HÖREN MUß
Alukiste, Kassetten, Blumenverpackung, 50 x 100 x 200 cm
München 2008

WHAT ONE MUST HEAR IN THE 1ST. SEMESTER
Aluminum box, tapes, flower wrapping, 50 x 100 x 200 cm
Munich 2008

Fotos: Leo Borchard






ICH & DU
Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, 29,8 x 21 cm
In Zusammenarbeit mit Carsten Recksik
München 2003

I & YOU
Pencil, ballpoint pen, felt-tip pen, 29,8 x 21 cm
In collaboration with Carsten Recksik
Munich 2003

Foto: Leo Borchard





BUSSIBBUSSI
Video 60 Min Loop
In Zusammenarbeit mit Johanna Zey
München 2007

BUSSIBBUSSI
Video 60 min. loop
In collaboration with Johanna Zey
Munich 2007






EIN ABENDESSEN MIT CHRISTIAN BOLTANSKI, JOSEPH GRIGELY UND YONA FRIEDMANN
Von den Künstlern beschriebene Servietten, 15 x 10 cm
München 2005


A DINNER WITH CHRISTIAN BOLTANSKI, JOSEPH GRIGELY AND YONA FRIEDMANN

Napkins, written on by the artists, 15 x 10 cm
Munich 2005





AUFTRAG 27
Überwachung der Kunstakademie München in Zusammenarbeit mit Carsten Recksik München 2005.
Was passiert eigentlich so an Kunstakademien in einem ganz normalen Semester? Stimmt das weitläufige Klischee, dass Kunststudenten ihre Freiheit ausnutzen
und kaum an ihrer Hochschule anzutreffen sind? Ist die wöchentliche Klassenbesprechung als einziger Pflichttermin zu wenig? Sind leerstehende Klassenateliers
und verwaiste Werkstätten wirklich der Normalfall? Und die Professoren? Hohe Gehälter und trotzdem kaum für ihre Studenten erreichbar, weil die eigene künstlerische Arbeit ungeheuer wichtig ist?
In einem leer stehenden Büro gegenüber der Akademie der bildenden Künste München wird ein Observierungsraum eingerichtet. Von hier aus wird die Hochschule über den Zeitraum von einem Jahr beschattet. Video- und Fotokameras sind auf den Haupteingang des Gebäudes gerichtet, die Innenräume verwanzt. Am Auto des Rektors ist ein Peilsender angebracht. Ein Spitzel unter den Professoren wird verkabelt um zu erfahren, worum es in Senatssitzungen wirklich geht.
Während der Jahresausstellung 2005 wird dem interessierten Publikum Zutritt zum Observierungsraum gewährt. Zu sehen ist gesammeltes Bildmaterial, Fundstücke
aus dem Akademiealltag. Pläne und Zeichnungen der Gebäude. Aber auch Spuren des täglichen Lebens im Überwachungsraum. Das Abspielen von Tonaufnahmen wurde nach einer Vorladung zur Rektoratssitzung untersagt, da Senatssitzungen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden dürfen.
Einige Professoren zogen das Einschalten eines Rechtsanwalts in Erwägung. Sie fühlten sich in ihrer Privatsphäre gestört.
„Ich sehe ja aus, wie wenn ich gerade aus dem Urlaub komme!”

In Zusammenarbeit mit Carsten Recksik
München 2005

MISSION 27
What actually happens at art academies in a normal term? Is the popular cliché true that art students make use of their freedom and are scarcely found at college?
Is obligatory attendance only at the weekly class discussion too little? Are empty class studios and abandoned workshops really the norm?
And what about the professors? High salaries, and yet rarely accessible to students because their own artistic work is far too important?
An observation post is set up in an empty office opposite the Academy of Fine Arts in Munich. From here, the college is closely watched for a period of a year.
Video and photographic cameras are directed at the main entrance to the building, the inner rooms are bugged, and a tracking device is attached to the Principal‘s car.
An informer among the professors is wired up so as to discover what really goes on at sessions of the Senate.
During the 2005 annual exhibition, members of the public are admitted to the observation room. On show is all the pictorial material, found objects from everyday academic life,
plans and drawings of the building, but also a record of daily life in the surveillance room. Playing the tape recordings was forbidden after a summons to the Principal‘s Office,
as sessions of the Senate can only take place with the public excluded. Some of the professors considered bringing a lawyer in, feeling it was an intrusion on their private sphere.
"I look as if I‘d just come back from holiday!"

In collaboration with Carsten Recksik
Munich 2005

Fotos: Philip Metz










ILLEGALES AUTORENNEN ÜBER 100 METER
Mit den VIP-Fahrzeugen des Haus der Kunst in München bestreiten R. Schumacher und C. Recksik, Studenten der Klasse Metzel an der Akademie der bildenden Künste, auf der Ludwigstrasse vor dem Bayerischen Innenministerium in München ein illegales Autorennen. Ohne Wissen der Direktion des Haus der Kunst werden die Wagen am Morgen des 07.12.2004 entwendet. Start des Rennens ist der Odeonsplatz, das Ziel liegt 100 m weiter stadtauswärts an der Ecke Von-der-Tann-Strasse und Ludwigstrasse. Es geht um Ruhm und Ansehen in der Akademie der bildenden Künste.
Jeder Besucher war aufgefordert eine Kamera mitzubringen und damit das Rennen zu dokumentieren. C. Recksik gewinnt das Rennen um eine halbe Wagenlänge.
R. Schumacher zweifelt anschließend an der Baugleichheit der Wagen.

München, 2004

ILLEGAL 100 METER CAR RACE
An illegal motor race was staged by R. Schumacher and C. Recksik, students of O. Metzel’s class at the Academy of Fine Arts, outside the Home Office in Munich’s Ludwigstrasse, using VIP vehicles belonging to the Haus der Kunst. The vehicles were purloined without the Haus der Kunst management’s knowledge on the morning of 7 th Dec. 2004. The start of the race was Odeonsplatz, the finishing line is 100 metres further at the corner of Von-der-Tann-Strasse and Ludwigstrasse. The race was for the fame and glory of the Academy of Fine Arts.
Each visitor was asked to bring a camera and document the race.
C. Recksik wins the race, R, Schumacher subsequently querying where the structure of the cars is identical.
Munich, 2004

Fotos: Johanna Zey, Fabian Hesse, Philip Metz, NIko Jaeger







BETT
Lattenrost, Matratze, Gummiexpander, Industrierollen, Setzlinge, 220 x 260 cm
München 2004

BED
slatted frame, mattress, rubber spring, industry-rolls, special screws, 220 x 260 cm
Munich 2004

Foto: Christian Krinninger







AUGEN
Grillmotor, Puppenaugen, 30 x 40 cm
München 2003

EYES
Grill motor, dolleyes, 30 x 40 cm
Munich 2003